Engelsaugen

Engelsaugen Plätzchen

Die Geschichte der Plätzchen

Ein geheimnisvoller Name - Engelsaugen - für himmlische Plätzchen.
Die ersten Plätzchen wurden bereits um 1850 gebacken, aber der Ursprung des Brauchs an Weihnachten Plätzchen zu backen ist wohl sehr viel älter.
Im Mittelalter war es für die Menschen schwer über den Winter zu kommen. Die Menschen mussten im Sommer Vorräte anlegen um über den Winter zu kommen. Da es nur beschränkte Möglichkeiten für die Konservierung von Lebensmittel gab, war das gar nicht so einfach. Es wurde Kraut eingekocht, Obst und Früchte getrocknet und Kartoffeln und Äpfel eingelagert. Mehl wurde gedroschen, Fleisch gepökelt und Fisch eingesalzen. Nur durch unterschiedliche Konservierungsmöglichkeiten konnten Lebensmittel für den Winter haltbar gemacht werden. Kekse und Plätzchen haben einen hohen Fettanteil und sind daher lange haltbar. Als Wintervorrat sind sie geradezu ideal. Dennoch war der Winter eine schwere Zeit und eine Zeit der Entbehrungen.

Backen für Weihnachten

Besinnliche Zeit

Die Adventszeit ist die Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit. Die Begleiter für diese Zeit sind Lebkuchen, Stollen, Spekulatius und Plätzchen. Wir freuen uns auf bunte Weihnachtsmärkte und ein Glas Glühwein. In dieser Zeit macht es Spaß zu backen und leckere Süßwaren herzustellen.

Engelsaugen oder Husarenkrapfen

Ein himmlischer und verführerischer Name für Plätzchen die auch Husarenkrapfen, Husarenkipferl und Kulleraugen genannt werden. Die Herstellung ist einfach und der Geschmack himmlisch!
Engelsaugen werden aus zartem Mürbeteig hergestellt. Daraus werden kleine Kugeln geformt in die eine kleine Mulde gedrückt wird. Für die Füllung kann jede Art von Gelee oder Marmelade verwendet werden. Je nach Sorte variiert die Farbe der "Augen". Nach dem Backen werden die Plätzchen mit Puderzucker bestäubt. Durch das fruchtige Gelee zergehen diese süßen Häppchen förmlich auf der Zunge.
Noch mehr leckere Backrezepte finden Sie in unserem Blog.

Das Rezept für Engelsaugen

Zutaten:Engelsaugen Plätzchen

500 g Mehl
300 g Butter
4 Eigelb
150 g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Prise Salz

Zum Füllen:

Gelee oder Marmelade

Zubereitung:

Aus allen Zutaten einen glatten Teig hergestellt. Diesen für 1-2 Stunden kalt stellen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und 13-15 Minuten und den Teig in 4 Stücke aufteilen und Kugeln formen. Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Mit dem Finger kleine Mulden in die Kugeln drücken. Gelee oder Marmelade gut durchrühren und in die Mulden einfüllen. Goldgelb backen und mit Puderzucker bestäuben.

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