Die Sonnenblume

Sonnenblumen – wunderschön

Sonnenblumen – wunderschön

Die Sonnenblumen richten ihre Blüten immer zur Sonne aus. In spanischsprachigen Ländern heißt sie "Girasol", was so viel heißt, wie "sich der Sonne zuwenden".

Bereits vor über 3000 Jahren wurden Sonnenblumenkerne zu Mehl gemahlen und aus dem Mehl wurde Brot gebacken.

Die Sonnenblumen wurden 1552 von spanischen Eroberern aus Amerika zu uns nach Europa gebracht.

In Europa pflanzte man die Sonnenblumen in Gärten. Im 17. Jahrhundert wurden die Kerne zum Backen verwendet und sie wurden geröstet als Kaffeeersatz benutzt. Nach 1800 verwendete man Sonnenblumen kommerziell. Dann fand man heraus, dass man die Kerne pressen kann, um Öl zu gewinnen.

Es gibt viele verschiedene Sorten von Sonnenblumen. Sie werden 1 bis 2 Meter hoch und die Blütenkörbe haben einen Durchmesser von 10 bis 40 Zentimeter. Sonnenblumenkerne haben einen nussigen Geschmack. Man kann sie knabbern, aber auch zum Kochen und Backen verwenden. Sonnenblumenkerne kann man auf den Salat streuen oder beispielsweise im Müsli essen. Aus den Kernen wird Pflanzenöl hergestellt.

Die Sonnenblumenkerne kann man in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Das macht den nussigen Geschmack noch intensiver.

Für gutes Wachstum braucht die Sonnenblume viel Sonne. Angebaut wird die Pflanze hauptsächlich in den USA, in Südamerika und in China, in Russland und der Ukraine. In Deutschland wird die Sonnenblume hauptsächlich im Süden angebaut.

Sonnenblumenkerne schmecken sehr gut. Sie enthalten viele gesunde Vitamine und Mineralstoffe. Sie sind ein wertvoller Energielieferant. Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere schätzen dieses hochwertige Nahrungsmittel. Sonnenblumenkerne haben einen hohen Eiweißgehalt. 100 g Sonnenblumenkerne haben mehr Eiweiß als ein Steak und sie enthalten mehr Protein als die meisten Fisch-, Fleisch- und Geflügelarten. Damit gehören sie zu den wichtigsten Lebensmitteln für Vegetarier und Veganer.

Die Kerne enthalten ungesättigte Fettsäuren die überaus positive Auswirkungen auf den Organismus haben. Sie haben viele lebenswichtige Vitamine, Karotin, Calcium, Jod und Magnesium. Die Kerne stärken Herz und Kreislauf und helfen bei dem Aufbau der Knochen. Sie wirken gegen Zahnerkrankungen wie Zahnfleischbluten und Parodontose.

Sonnenblumenkerne haben einen hohen Anteil an Folsäure. Das macht sie besonders wertvoll für Schwangere und Stillende, die einen erhöhten Bedarf an Folsäure haben.

Sie enthalten viel Magnesium und sind damit unter Nüssen, Kernen und Samen Spitzenreiter. Magnesium ist gut für Nerven und Muskeln.

niki

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